ZFB - Himmelpfortgasse

Z F B - Zentrum franziskanischer Begegnung - Wien Himmelpfortgasse*

* = historische Bezeichnung nach dem ehemaligen Frauenkloster St. Agnes an der Himmelpforte. Das Kloster hatte seinen Eingang in der (heutigen) Himmelpfortgasse 7, der Eingang zur Klosterkirche lag in der Rauhensteingasse 7. Der Klostergarten erstreckte sich entlang der Rauhensteingasse über die Ballgasse bis zur Blumenstockgasse.

Das Kloster war um 1270 gegründet worden und wurde 1783 von Joseph II. aufgelöst. Die Gasse hieß 1272 Traibotenstraße (strata Treibotonis) bzw. Tragebotenstraße, 1373 hieß ein Teil der Gasse Auf dem hohen Steig. 1526 wird sie als Bei der Himmelpforte auf dem Steig erwähnt; seit 1795 heißt sie endgültig Himmelpfortgasse.

Salomon Kleiner, Johann August Corvinus -

Kirche & Closter St. Agnes bey der Himmels=Pforten · Kupferstich ·

In: Johann Andreas Pfeffel d. Ä.:

Wahrhaffte und genaue Abbildung aller Kirchen und Klöster,

welche sich sowohl in der keyserlichen Residenzstadt als auch in denen

umliegenden Vorstädten befinden · Augsburg 1724–1737 ·

1. Buch, fol. 16 · Wien Museum, Inv.-Nr. 105245.