NEUNKIRCHEN

Die Geschichte der Franziskaner-Minoriten ist aufs Engste mit der Geschichte der Pfarre verbunden – und die reicht mindestens bis ins Jahr 1094 zurück, als sie zum ersten Mal als „Niuwenchirgun“ erwähnt wird. Sie war damals Stiftungsgut des Benediktinerklosters Formbach am Inn und von den dortigen Mönchen erhielt die Kirche wohl auch ihren Titel: „Mariä Himmelfahrt“. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrmals erweitert, weshalb man bis heute aus den verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte Elemente entdecken kann: aus einer Erweiterung der ursprünglichen Kirche im 12. Jahrhundert stammen romanische Elemente, ins 14. Jahrhundert lässt sich der gotische Chorraum datieren. Besonders können auf franziskanische Elemente der Kirche hingewiesen werden, die auf Betreiben der Minoriten im Lauf der Zeit hinzugefügt wurden.